Behutsame Denkmal-Erneuerung auf historischem Boden. Traditionsreiche Architektur kommt zu neuem Glanz.
18 Wohnungen mit über 75% Sanierungsanteil entstehen in einer historisch wunderschönen Lage.
Umgeben von königlichen Gärten und geschützt von einer hohen, mit glasierten Ziegeln gedeckten Mauer verbirgt sich ein architektonisches Kleinod, das durch eine anspruchsvolle Revitalisierung aus seinem Dornröschenschlaf erweckt wird. Das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Denkmalschutz-Ensemble befindet sich auf einem über 19.000 qm großen Gesamtareal und ist Teil einer historischen Kavallerie-Kaserne – einst Quartier des 1. Garde-Ulanen-Regimentes. Zu dem Areal der Denkmalschutzimmobilie gehören das imposante, schlossartige Haupthaus, die dahinterliegende langestreckte Remise und im Anschluss die historische Reithalle. Im Haupthaus sind 129 Eigentumswohnungen zum großen Teil verkauft und weitgehend fertiggestellt. Das Gleiche gilt für die 28 Studios in der Remise. Nun warten die 18 Wohneinheiten der denkmalgeschützten Reithalle auf ihre neuen individuellen Bewohner.
Aus dem Rot der Ziegel strömt die Ruhe von hundert Sommern
Basis der anspruchsvollen Denkmalsanierung am Ruinenberg: der beeindruckend gute Erhaltungszustand der historischen Bausubstanz, die bereits mehr als ein Jahrhundert überdauerte und noch für viele Generationen Bestand haben wird. Zu verdanken ist dies insbesondere der „Unvergänglichkeit" des hart gebrannten Rathenower Ziegels, der dem Sichtmauerwerk in nordischer Backsteingotik sein sanft leuchtendes Rot verleiht. Kunstvoll versetzte Zierklinker geben den historischen Fassaden in Form von Gesimsen, Fensterlaibungen und Trauffriesen ein vielgestaltiges Gesicht. Alle stilgebenden Elemente dieser reich strukturierten Fassade werden mit Sorgfalt restauriert. Veränderungen, wie die Erneuerung der raumhohen Fenster, die Ergänzung der Balkone und die Herrichtung der Dachgeschosse, erfolgen in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden.
Erste „ökologische denkmalgeschützte" Reithalle
Bei Denkmalschutzobjekten ist es eine Rarität: ökologische Bausanierungen. Das Energiekonzept setzt zu großen Teilen auf regenerative Energien. Hierdurch wird eine positive CO2-Einsparung erreicht. Die Energie für Heizung und Warmwasser soll überwiegend über eine Wärmepumpe mit ergänzender Energiegewinnung aus Sonnenkollektoren bezogen werden. Das Ziel ist, unabhängiger zu sein und Ressourcen zu schonen. Das Gebäude wird seine Heizenergie nahezu vollständig aus dem Erdreich beziehen. Dazu werden rund um das Gebäude Tiefenbohrungen angelegt, aus denen Erdsonden die Wärme in das Haus zu einer zentralen Wärmepumpe führen. Zur Unterstützung werden auf dem Dach in Südausrichtung Sonnenkollektoren eingebaut. Die nicht sofort verbrauchte Energie wird in einem Pufferspeicher zwischengelagert und bei Bedarf aus dem Speicher zur Verfügung gestellt.
Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erreichen, werden Fußbodenheizungen installiert. Hierdurch werden nur geringe Heizwassertemperaturen benötigt. Die Fußbodenheizung ermöglicht auch an heißen Sommertagen eine gute Kühlung. Über eine kontrollierte individuelle Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung kann eine weitere Energieeinsparung erreicht werden.
Die Umwelt dankt, das Portemonnaie auch!
Es gibt gleich drei kostenrelevante Gründe, auf Niedrigenergie-Sanierungen zu setzen:
1. Die Energiekosten mit einer Erdwärmepumpe mit solarer Unterstützung sinken erheblich gegenüber herkömmlichen Heiztechniken.
Selbst die Verbrauchskosten von Fernwärme können erheblich unterboten werden. Bei einer Wohneinheit mit 185 qm lassen sich so ca. 30% pro Jahr einsparen. Die Nebenkosten können also somit als sogenannte „zweite Miete" erheblich gesenkt werden. Bei steigenden Energiepreisen ist dies ein wertvoller Faktor.
2. Der Einsatz erneuerbarer Energien verbunden mit zusätzlicher Wärmedämmung erfüllt die Anforderungen eines KfWFörderprogrammes. Damit entspricht das Gebäude hinsichtlich des Wärmeschutzes einem Neubau und trägt zudem den Titel „KfW-Effizienzhaus".
3. Das „Öko-Denkmal" ist eine Besonderheit auf dem Immobilienmarkt. Sie sichern schon jetzt den langfristigen Werterhalt Ihrer Immobilie und deren Wiederverkaufsmöglichkeit. Allerdings nur für den Fall, dass Sie jemals hier wieder ausziehen wollen ...
Damit Sie unsere Aussagen überprüfen können, erhalten Sie den für Denkmäler gesetzlich nicht vorgeschriebenen Energiepass Ihrer Immobilie.
So lohnt sich eine Denkmalschutz-Investition für Eigennutzer und Kapitalanleger:
Die Denkmalschutz-Abschreibung für Kapitalanleger gemäß § 7 i (8 Jahre x 9%, danach 4 x 7% des Sanierungsanteils) und für Eigennutzer gemäß 10 f EStG (10 Jahre x 9% des Sanierungsanteils) macht es Ihnen möglich, ca. 70 % Investition steuermindernd geltend zu machen.
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Lage
Potsdam, das Beverly Hills von Berlin
Potsdam ist für sein historisches Vermächtnis als ehemalige Residenzstadt Preußens mit den zahlreichen und einzigartigen Schloss- und Parkanlagen wie dem weltbekannten Schloss Sanssouci bekannt. Diese Kulturlandschaft wurde von der UNESCO 1990 als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.
Potsdam wurde vom National Geographics Magazin erst kürzlich zu einer der 10 historisch bedeutendsten Städte gewählt.
Potsdam entwickelte sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Wissenschaftszentrum. Heute sind drei Hochschulen und mehr als 30 Forschungsinstitute in der Stadt ansässig. Rund 15 Prozent der Einwohner sind Studierende. In Potsdam haben sich viele nationale und internationale Firmen angesiedelt, wie z.B. Rolls Royce und Oracle. Sie zeugen von der zunehmenden Attraktivität der brandenburgischen Landeshauptstadt.
Die einzigartige Vielfalt der liebevoll restaurierten Stadtvillen zeugt von der bevorzugten Wohnlage der brandenburgischen Hauptstadt zwischen den vielen Parks und Seen und dem Flusslauf. Das wissen auch viele Prominente und Konzernvorstände zu schätzen und haben Potsdam zu ihrer neuen Heimat gewählt und investieren in dieses städtische Kulturensemble.
Die Bedarfsprognose bis zum Jahr 2020: rund 13 000 weitere Wohneinheiten. Wer in Denkmalschutz investieren möchte, kommt an dieser Stadt nicht vorbei.





